
Als SPÖ-Vorsitzender hätte er politisch überwintern können, als Kanzler & Kanzlerkandidat wird er sich nicht mehr lange halten.
Statt die SPÖ mit Faymann als Kanzler gleich für etwaige Neuwahlen zu positionieren, beharrt Gusenbauer weiter darauf, der mit 12% Zustimmung unbeliebteste Kanzler der Republik zu bleiben. Statt dem in ähnlicher Not erfolgreich abgedankten Sinowatz zu folgen, hält er an seinem Sandkistentraum fest. Nachdem nun auch Häupl & Burgstaller klar gemacht haben, dass sie nicht mehr bereit sind, die eigenen Wahlchancen durch Gusenbauers negative Präsenz zu mindern, wird er den Ballhausplatz bald räumen müssen. Und damit auch das Ende seiner politischen Karriere besiegeln. Er hätte es auch anders haben können…
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